Ein Held, der den ganzen Tag frisst
Das Spielprinzip ist in einem Satz erzählt: gelber Kreis, offener Mund, alles aufessen, was im Labyrinth herumliegt. Insofern ist es nur konsequent, dass ein guter Teil dieser Abteilung im weitesten Sinne mit Nahrung zu tun hat. Es gibt Fruchtgummis aus der Fandom-Snacks-Reihe, einmal in der normalen Packung und einmal als XL-Variante mit 85 Gramm, dazu ein Holzlöffel-Set im Arcade-Look für alle, die schon beim Umrühren an Highscores denken. Das Gamer-Kochbuch nimmt sich vor, was in Zocker-Küchen sonst eher aus der Mikrowelle kommt, und mit dem nerdigen Cappuccino-Schablonen-Set landet die Pixeloptik zum Schluss noch im Milchschaum. Waka-Waka-Waka, diesmal am eigenen Tisch.
Gespielt wird natürlich trotzdem
Wer die Finger lieber am Joystick hat als am Löffel, wird ebenfalls fündig. Die Plug-and-Play-Konsole schließt du direkt an – kein Datenträger, keine Installationsorgie, kein Update, das erst einmal heruntergeladen werden will. Noch kompakter geht es mit der Arcade aus der Dose, die den Automaten auf ein Format schrumpft, das in jede Tasche passt. Dazu kommt Nachbarschaft aus anderen Pixelwelten: das 8-Bit-Lagerfeuer, das dein Zimmer in klotziges Retrolicht taucht, und Kirby als Mega Squish Me, eine rosa Kugel mit ähnlichem Appetit wie unser gelber Freund. Mehr aus dieser Ecke findest du unter Retro-Gaming und bei Space Invaders, dem anderen Automaten, an dem eine ganze Generation ihr Taschengeld gelassen hat.
Für alle, die den Sound noch im Ohr haben
Seit 1980 wandert der gelbe Kreis durch sein Labyrinth, damals noch unter dem Namen Puck-Man, und er hat dabei etwas geschafft, das nur wenigen Spielfiguren gelingt: Man erkennt ihn an einer einzigen Form. Deshalb funktionieren diese Artikel auch bei Leuten, die nie einen Automaten von innen gesehen haben – die Silhouette ist einfach da, so selbstverständlich wie ein Verkehrsschild. Zum Verschenken ist das angenehm unkompliziert: für die Kollegin, die im Büro gern von früher schwärmt, für den Onkel, der noch weiß, wie sich ein Münzschlitz anfühlt, oder für die eigene Vitrine. Wer sich beim Stöbern eher an ein ganzes Jahrzehnt erinnert fühlt, sucht bei Geschenken für 80er- und 90er-Fans weiter; wer konkret jemanden vor einem Bildschirm sitzen hat, findet unter Geschenke für Gamer noch mehr Ideen. Und ja, die Gespenster heißen Blinky, Pinky, Inky und Clyde. So etwas vergisst man einfach nicht.