Wie funktioniert eine Lavalampe?
Warum steigen die Blasen?
Weil Wärme die Dichte ändert. Die schwerere Masse am Boden dehnt sich beim Erwärmen aus und wird dadurch leichter als die Flüssigkeit darüber. Sobald sie leichter ist, steigt sie auf.
Oben, weit weg von der Lampe, kühlt sie ab, zieht sich zusammen, wird wieder schwerer und sinkt. Danach beginnt es von vorn.
Was ist drin?
Üblicherweise eine wachsartige Masse und eine wässrige Lösung. Die genauen Rezepturen sind Betriebsgeheimnisse, weil es auf sehr kleine Dichteunterschiede ankommt.
Deshalb funktionieren selbstgebaute Lampen aus Öl und Wasser nie richtig: Der Dichteunterschied ist zu groß, und das Öl bleibt einfach oben.
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Warum dauert das Anlaufen so lang?
Weil die Masse erst durchgewärmt sein muss. Eine Lavalampe braucht je nach Modell und Raumtemperatur ein bis drei Stunden, bis sie richtig läuft, und sie soll höchstens einige Stunden am Stück brennen.
Wird sie zu heiß, verbinden sich die Blasen zu einem einzigen Klumpen. Wird sie geschüttelt, trübt die Flüssigkeit dauerhaft ein.
Wer hat sie erfunden?
Edward Craven Walker, 1963. Die Idee kam ihm in einem Pub in Dorset, wo ein Stammgast namens Donald Dunnett eine selbstgebaute Eieruhr aus zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten stehen hatte.
Craven Walker baute das in seinem Schuppen nach, probierte Flaschen aller Formen durch und blieb bei der einer Orangensaftflasche. Seine Lampe hieß Astro, seine Firma später Mathmos, und beide gibt es bis heute.
Unsere gibt es als Rakete.
Quellen
- Edward Craven Walker: Astro Lamp (Crestworth, 1963)
