Was ist ein Trekkie?
Trekkie oder Trekker?
Beides gibt es, und manche legen Wert auf den Unterschied. Trekker gilt in diesen Kreisen als die ernsthaftere Bezeichnung, Trekkie als die verspieltere, gelegentlich abwertende. Die meisten benutzen die Begriffe austauschbar.
Was hat die Fangemeinde bewirkt?
Eine ganze Menge. Als die erste Serie 1968 vor dem Aus stand, organisierten Bjo und John Trimble eine Briefkampagne, und über hunderttausend Briefe brachten dem Sender eine dritte Staffel ab. Nach der Absetzung 1969 hielten Wiederholungen die Serie am Leben, und dort fand sie ein größeres Publikum als je zuvor.
1976 erreichte eine weitere Kampagne, dass die erste Raumfähre der NASA nicht Constitution, sondern Enterprise hieß. Eine Flut von Briefen ans Weiße Haus reichte dafür aus.
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Woher kommen die Klischees?
Aus den Achtzigern, als Conventions groß wurden und die Presse Bilder von verkleideten Besuchern brauchte. Der Sketch mit William Shatner, der Fans anschreit, sie sollten sich ein Leben zulegen, hat den Rest erledigt.
Was kennzeichnet einen Trekkie?
Weniger die Verkleidung als die Haltung. Star Trek erzählt von einer Zukunft, in der Menschen Probleme durch Gespräch und Neugier lösen, und wer das ernst nimmt, verteidigt es entsprechend.
Daher rühren auch die langen Diskussionen darüber, welche Serie am nächsten an dieser Idee bleibt.
Wer das Schiff der nächsten Generation selbst zusammenbauen möchte: Es gibt die USS Enterprise NCC-1701-D als Bausatz.
Quellen
- Star Trek (NBC, 1966–1969)
