Was sind Brainbows?
Wie funktioniert das?
Den Zellen werden Gene für mehrere fluoreszierende Proteine eingebaut, die ursprünglich aus Quallen und Korallen stammen. Ein Zufallsmechanismus entscheidet in jeder einzelnen Zelle, welche davon aktiv werden und in welchem Verhältnis.
Daraus ergibt sich für jede Zelle eine eigene Mischfarbe, ähnlich wie beim Mischen von Druckfarben. Rund hundert unterscheidbare Töne sind möglich.
Wozu ist das gut?
Zum Verfolgen einzelner Nervenbahnen. Ein Nervengewebe ist so dicht gepackt, dass sich unter dem Mikroskop nicht sagen lässt, welcher Fortsatz zu welcher Zelle gehört. Sind die Nachbarn verschiedenfarbig, geht es.
Damit lassen sich Schaltpläne des Gehirns zeichnen, und genau daran arbeitet die Forschung seit Jahren.
Ein nerdiges Geschenk für dich
Hinter dem Nerd-Lexikon steht getDigital, der Shop für Nerds und Geeks aus Kiel, seit 2002. Abonniere unseren Newsletter und wir schenken dir eine Überraschung im Wert von 9,95 €.
Fast geschafft: Schau in dein Postfach und bestätige die Anmeldung. Danach wartet dein Geschenk.
Abmelden jederzeit mit einem Klick. Datenschutz
Wer hat es entwickelt?
Die Arbeitsgruppen von Jeff Lichtman und Joshua Sanes in Harvard, veröffentlicht 2007 in Nature. Die Bilder aus dieser Arbeit gingen weit über die Fachwelt hinaus, weil sie schlicht schön sind.
Warum hängen die Bilder an Wänden?
Weil sie aussehen wie abstrakte Malerei und tatsächlich Messdaten sind. Ein Brainbow-Bild zeigt keine Interpretation, sondern das, was das Mikroskop aufgezeichnet hat.
Bei uns bedeutet Brainbows etwas anderes, mit demselben Wortspiel: Auf dem Shirt frisst ein untotes Einhorn Regenbögen statt Gehirne, brains und rainbows in einem Wort. Mit der Hirnforschung hat das Zombie-Einhorn nur den Namen gemeinsam.
Und, gemerkt?
Woraus setzt sich das Wort Brainbow zusammen?
